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Spielsch, Übsch! - Gute Vorbereitung ist knallharte Arbeit

23.01.2018 15:27

Ah, ist das dann vielleicht auch das Geheimnis, um eine Tonverbindung perfekt hinzubekommen? Mit dieser Frage reagierte kürzlich ein Schüler auf einem Lehrgang auf eine technische Anweisung in meinem Trompetenunterricht, die ihn offensichtlich weiter bzw. zum Nachdenken brachte. 
Letzteres ist ungemein wichtig, denn nur was selbst erkannt und erfahren wird, führt beim Erkennenden zu einer nachhaltigen individuellen Entwicklung - neben Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827, Schweizer Pädagoge) äußert dies nicht zuletzt Christian Streich, Trainer unseres wundervollen SC Freiburg, bezüglich der Teambesprechungen über seine Spieler: 
Wir machen das nicht von oben herab, das funktioniert sowieso nicht. Nur in der eigenen Erkenntnis, im Verstehen und aus Überzeugung entsteht bei den Spielern eine Weiterentwicklung. Zu sagen: `Mach´ das so oder so!´, das kannst Du vergessen. (VS-Forum vom 5.7.2017, YouTube.) Selbst diejenigen, die sich in der Sitzung nicht äußerten, müssten verstehen, sich am Prozess zu beteiligen - dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich verbesserten.
Allerdings gefiel mir das Wort „Geheimnis“ in der Frage des Schülers nicht. Dies passt für mich nicht in das Zusammenspiel fleißigen Übens, Forschens und hoffentlich auch Entdeckens, welches ich von einem/r mündigen Schüler/in erwarte. 
Daher antwortete ich auf seine Äußerung: „Geheimnis? Auf der Trompete? Niemals. Du übst und übst und übst - aber immer mit Köpfchen.“ Und ich zeigte ihm ein Foto von Christian Streich, wie er am Spielfeldrand entspannt auf einem Klappstuhl sitzt und auf den Beginn des Spiels wartet. Darunter ist folgendes Zitat zu lesen: „Auf d´Tabelle schaue`? Brauchsch ned, bringt eh alles nix. Gehsch raus. Spielsch! Übsch!“ In seinem herrlichen Alemannisch seine eigenen Tätigkeiten und die Aufgaben der Spieler einfach auf den Punkt gebracht: Arbeit, Training, Anstrengung. Und immer wieder abgleichen, was will ich und was ist der momentane Stand.


Ein weiteres vermittelt dieses Foto: kurz vor Spielbeginn ist Christian Streich ruhig, wartet ab im Vertrauen auf seine gute Vorbereitung. Er sagt: „Durch Videoanalysen des Gegners möchte ich so viel wissen wie möglich. Ohne diese Analysen würde ich mich völlig nackt fühlen. Das Wissen aber bringt mir Sicherheit, die Situationen und Spieler vor und während des Spiels zu managen.“
Eine perfekte Vorbereitung schafft vertrauen, auch für den Musizierenden kurz vor seinem Auftritt: Die Arbeit ist gemacht, nun kommt die Ernte, der Genuss, die Freude an dem, was ich gut beherrsche - während sich ganz nebenbei auch die Zuhörenden an der Musik erfreuen können. Dies lässt jeden Auftritt in einem besonderen Licht erscheinen (ein Licht einer Lampe, die nicht mit Lampenfieber in Verbindung gebracht wird).


Ebenfalls auf oben erwähntem Lehrgang kam eine Schülerin aus dem Unterricht des Kollegen zu mir und sprach davon, wie oft dieser betont hätte, dass sie arbeiten, üben und immer wieder neu üben müsse. Sie betonte, wie oft er von „Anstrengung“ sprach: „Das ist anstrengend, wirklich anstrengend“ sagte er immer wieder. Wie recht er hat - zum Glück. Handelt es sich doch um eine Anstrengung, die dadurch, dass wir sie selbst, aus uns heraus mit unseren eigenen Kräften erbringen,  in uns immer Positives hinterlässt. Würde sie uns zufallen wie die Inhalte aus dem Fernsehgerät, wären wir weniger glückliche Menschen - dagegen gilt: „Gehsch raus. Spielsch! Übsch!" 
Dabei ist die Art der Vorbereitung tatsächlich wichtiger als die Frage nach Sieg oder Niederlage, da wir uns im Grunde nur von der Vorbereitung etwas kaufen können.


Über das Verhältnis von Talent und Fleiß, was hiermit in engem Zusammenhang steht, schreibt Anthony Plog in seinem Blog.

Erfolg verpflichtet

28.07.2017 20:45

Kurz nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München im Sommer 2014 wurde Sebastian Rode nach seinen ersten Eindrücken gefragt, insbesondere hinsichtlich der für ihn sicherlich neuen Erfahrung, zusammen mit absoluten Ausnahmefußballern wie Arjen Robben oder Franck Ribéry zu trainieren.
Spontan antwortete Rode: 
„Diese beiden sind die fleißigsten. Da denkst du noch: `Sie haben das Training am wenigsten nötig.´ Aber nein: Sie sind die ersten auf dem Trainingsplatz und machen auch nach dem Training extra Runden oder gehen zusätzlich noch in den Kraftraum.  An ihnen merkt man, dass man nicht einfach so zu den Topspielern gehören kann!“


Sich trotz einer großen Begabung und bereits gewonnener internationaler Titel in jedem Training komplett hineinzuhängen, ist erwiesener Maßen eine der Voraussetzungen, Niveau halten bzw. weiter erhöhen zu können.
Ähnliches hört man auch aus dem Umfeld des seitens der Fußballfans ebenso verehrten wie abgewiesenen Spieler von Real Madrid, Christiano Ronaldo. Mag er sich in seiner raren Freizeit noch so selbstverherrlichend geben - er trinkt keinen Tropfen Alkohol, ist im Persönlichen ein äußerst aufmerksamer und rücksichtsvoller Typ und entspricht hinsichtlich seines Professionalismus den Herren Robben und Ribéry. Sein unbedingter Wille zum Erfolg („Er möchte einfach nur spielen!“) lässt ihn die körperliche wie auch mentale Arbeit immer wieder neu angehen und aushalten.


Auf Seiten von Musikern fällt mir hierzu der Trompeter Reinhold Friedrich ein. Er erzählte mir von einem vierzehntägigen Italienaufenthalt, während welchem er zwölfmal das 2. Brandenburgische Konzert von J.S. Bach aufzuführen hatte, einem der schwierigsten Werke für Trompete. Für viele Trompeter weltweit ist Reinhold Friedrich einer der Koryphäen am Trompeterhimmel. Nicht wenige würden wohl behaupten, für einen solchen wird eine solche Konzertreise keine größere Herausforderung darstellen. Im Gegenteil: Um technisch und konditionell überhaupt auf seinem Level bleiben zu können, muss auch der Reinhold üben. Und er übt viel. 
Das Problem auf besagter Reise: Übt er tagsüber, reicht abends die Kraft für das Brandenburgische Konzert nicht mehr aus. In den wenigsten Hotels jedoch wird das nächtliche Üben gewürdigt. Und nun kommt eine Paarung aus Verrücktheit und Kreativität, die so manchen Spitzensportler oder -Musiker ausmachen: Er fuhr abends nach den Konzerten, während die anderen bereits italienischen Rotwein genossen, raus auf den Parkplatz eines Supermarkts und übte selig in seinem Auto.


Reinhold Friedrich verdeutlicht in diesem Verhalten neben dem unbedingten Einsatz noch eine weitere Komponente, die erfolgreiches Tun ausmachen: Lösungen zu finden, wo die ersten bereits abwinken. Kreativ sein, sich selbst nicht zu ernst nehmen und einfach tun.
Auf die Frage, wie er sich denn explizit auf ein derartiges Mammutwerk vorbereite, um rechtzeitig vor den Proben und Aufführungen „fertig“ zu sein, sagt er: Ich bin nie fertig. Ich spiele einfach!“
Diese gewisse Unbekümmertheit ist sicherlich der letzte Rest, den es braucht, um wirklich erfolgreich zu sein - extremen Fleiß und bestmögliche Strategien der Vorbereitung vorausgesetzt.  


„Wer auf dem Rad aufhört, weiterzutreten, verliert allmählich das Gleichgewicht und fliegt um.“ Diese etwas plumpe Bemerkung gewinnt bei näherer Betrachtung an Tiefe: 
Es mag ja durchaus vorkommen, nach einer Phase intensiver Arbeit (Anstieg) Erfolg und dessen längere Dauer (Flow) genießen zu können (Abfahrt; kein weiteres Treten nötig, sogar Leichtsinnigkeiten wie freihändiges Fahren möglich). Doch wird die Abfahrt und der daraus gewonnene Schwung niemals ewig andauernd, die nächste Herausforderung (Hügel) kommt bestimmt, selbst wenn man Anfang vielleicht noch den Schwung nutzen kann - hier muss wieder von Neuem gearbeitet werden, vielleicht sogar intensiver als bei der vorherigen (steilerer Hügel). Was sicherlich helfen kann, ist die Erfahrung der letzten Vorbereitung und der hoffentlich daraus gewonnenen Lehren oder Tipps.    
Und noch ein Weiteres wird deutlich: Ohne weiteren Einsatz bleibt man nicht etwa auf demselben Niveau stehen; dies hieße, weitere Anstiege mit dem Schwung einer einzigen Abfahrt hinter sich lassen zu können. Vielmehr wirft es einen zurück, unser Radfahrer würde letztlich rückwärts den Hügel wieder hinunter rollen.


Es wird klarer, weshalb gerade die Besten Zusatzeinheiten machen sowie Kreativität und Durchsetzungs- wie Durchhaltevermögen an den Tag (bzw. Reinhold Friedrich an die Nacht) legen - und genau aus diesem Grunde die Besten sind.

Der Trainer als Dienstleister

31.03.2017 09:47

Julian Nagelsmann, 17 Tage älter als ich selbst, legte in den letzten 12 Monaten den vielleicht größten Karrieresprung hin, den ein (so junger) Trainer innerhalb einen Jahres bewerkstelligen kann. Seine Entwicklung und insbesondere seine eigene Betrachtungsweise derselben verfolge ich seither sehr intensiv.
Dabei beeindruckt, wie er "derselbe" bleibt und den Trainerjob im Allgemeinen betrachtet - als einen Dienstleister der Spieler, damit diese sich auf dem Platz entfalten können. Dies entspricht exakt meiner Ansicht, dass der Lehrer oder Ensembleleiter den Nährboden für individuelles musikalisches Wachstum seitens der MusikerInnen zu bereiten habe. Hier die agesprochene Passage aus einem Interview mit dem Sportnachrichtensender sport1:


Frage: Wie sehen Sie Ihre Rolle im Verein?


Nagelsmann: Ich sehe mich nicht als jemand Besseren und auch nicht als Zampano, weil ich der Cheftrainer bin, sondern als einen Dienstleister meiner Spieler, auch wenn ich nun mal ab und zu Entscheidungen treffen muss, die hart sind. Aber mir ist es immer wichtig, dass alles auf einer menschlichen Ebene stattfindet. Das war mir schon als Jugendcoach wichtig, dass sich die Spieler nicht wie Zinnsoldaten fühlen, sondern wie freie Menschen, die sich auf dem Platz entfalten können.


Lesen Sie das gesamte Interview hier.

Über Musik & Schmerzen

27.03.2017 13:31

Quincy Jones wächst in den 1930ern in Chicago auf; der Ära der Depression. Er befindet sich im größten und bedrohlichsten Ghetto der USA. Sie nahmen ihm sogar seine Mutter. Später kostete ihm ein Schlaganfall kostete ihm beinahe das Leben - Quincy Jones über Verlust, tiefes Leid und die Rolle der Musik in solch existentiellen Lebenssitationen und mit der Message, seinem Instinkt zu folgen:


ZEITmagazin: Dämpft Musik die schlimmsten Schmerzen?

Jones: Nein, den Schmerz habe ich mir bis heute bewahrt. Man lernt eher, mit ihm zu leben. Solche radikalen Erfahrungen sind wie ein Gift, das einen ein Leben lang lähmen kann. Wenn man es aber hinbekommt, sich mit seinem Schicksal zu arrangieren, verliert das Gift seine Wirkung, ohne dass die Erinnerung an seinen Ursprung gelöscht wird. Die Musik hat das für mich möglich gemacht, weil ich nie von ihr enttäuscht wurde. Dafür habe ich der Musik aber auch mein Leben gegeben und habe hart gearbeitet, um einen Weg aus Chicago heraus zu finden: Schuhe geputzt, Zigaretten verkauft, Erdbeeren gepflückt. Ich habe jede dieser Tätigkeiten so ernst genommen, dass ich weiterkam im Leben. Eine Weile war ich der beste Schuhputzer Chicagos. Ich hätte in vielen Bereichen Karriere machen können. Aber dann entdeckte ich eben die Musik.
[...]
Letztlich ist die wichtigste Lehre, die ich aus all diesen Dingen gezogen habe: immer nur dem eigenen Instinkt zu folgen. Wenn man etwas macht, das nur anderen gefallen soll, funktioniert das nicht. Aber wenn man selber etwas mit Leidenschaft angeht, wird es vermutlich auch andere ansprechen.



Lesen Sie das gesamte Interview, in welchem der Gefragte die erste Frage stellt, hier

Über Fußballspieler, Picasso und Musiker

28.11.2016 14:38

Was Fußballspieler von Picasso lernen könnenChristian Streich darüber, was Iniesta, Picasso und auch uns Musiker verbindet: Fleiß und im Eifer des Geschehens den "Kopf oben halten".



Erfolg durch Einsatzwillen: Christian Streich über die Psychologie des Fußballers (Musikers?!), der sein Vertrauen auf Erfolg durch seinen Einsatzwillen bezieht und dadurch den Erfolg wahrscheinlicher werden lässt.

Idee eines Blogs

28.11.2016 14:37

Die Idee, einen Blog zu erstellen, um immer wieder kurzfristige Kommentare zu unterschiedlichen Themen, die mich bewegen, niederschreiben zu können, entstammt meinem ehemaligen Freiburger Trompetenlehrer, Prof. Anthony Plog, der ebendies auf seiner Homepage in Form von Niederschriften sehr interessanter Kommentare praktiziert und nicht nur mich durch seine Gedanken und Sichtweisen zu inspirieren vermag. Auf die Lektüre seiner Texte sei hiermit verwiesen.


Ihm ist auch dieser erste Blogbeitrag meinerseits gewidmet. Neben seinen sehr ausgewählten, mit feiner Hand angewandten und dadurch sehr hilfreichen Methoden im Trompetenunterricht waren es die Inhalte seiner "Masterclasses", die dem Studium bei und mit ihm (um die amerikanische Ausdrucksweise nicht ohne Grund mit anzubringen) die ganz besondere Plog´sche Note verlieh. Getreu seines hierbei oft angefügten Leitsatzes "(Wow) Es hat überhaupt nichts mit Musik zu tun, aber es hat sehr viel mit Musik zu tun" waren die Inhalte dieser Klassenstunden ausgesucht.


So war während eines Semester die Lektüre des Buches The World Is Flat von T. L. Friedmann verpflichtend und bot die inhaltliche Grundlagen der Klassenstunden. Ein andermal sollte jeder Studierende auf der Videoplattform Youtube, im Studienbetrieb tagtäglich genutzt, einen persönlich relevanten Beitrag - jedoch fernab musikalischer Inhalte - vorstellen. Und schließlich ist da eine der eindrücklichsten Reden, die jemals vor Studierenden gehalten wurde und auf welche Anthony Plog so oft zu sprechen kommt3: die Steve Jobs´ Rede vor Studierenden der Stanford-Universität. Über diese umfassende Rede kam ich dazu, die Biografie Steve Jobs zu lesen, noch bevor ich irgendeines der von ihm entwickelten Produkte näher kannte. So wurde Steve Jobs über die Jahre zu einem Menschen mit sehr großem Einfluss auf mich - ohne, dass ich ihn überhaupt kannte. Dieser sehr umfassende Einfluss jedoch ist ebenso immens wie positiv und wurde von Anthony Plog initiiert, der sagte, all dies hätte überhaupt nichts mit Musik zu tun aber es hätte sehr viel mit Musik zu tun...


Dennoch: Weshalb ein derart großer Anteil nicht-musikalischer Inhalte für Studierende, die für den Eintritt in ein Orchester ausschließlich, dafür jedoch technisch tadellos, einige Auszüge aus Orchesterwerken sowie zwei Sätze eines Trompetenkonzerts abzuliefern haben? Auch einem Instrumentallehrer wird es im Moment der Auseinandersetzung mit seinen Schülern herzlich irrelevant vorkommen, ob die Welt nun - zumindest wirtschaftlich betrachtet - doch flach sei.


Anthony Plog hatte die eine Wahrheit parat: Es genüge eben nicht mehr, sich in ausschließlich einem Spezialgebiet auszukennen. Dies zeige allein schon das Missverhältnis von Angebot Nachfrage am (Orchester-) Stellenmarkt.


Es erfordert viele Informationen, Weitsicht, Kreativität und Offenheit, um sich in einer flachen Welt betätigen zu können, in welcher sich mehr und mehr Gebiete vermischen und Werdegänge oftmals nicht linear verlaufen. Mehr noch, Menschen lassen sich seltener klar definierten Berufen beziehungsweise einer einzigen Tätigkeit zuordnen, lebenslanges Lernen und insbesondere der Informationsgewinn aus fachfremden Gebieten sind zu Voraussetzungen geworden, möchte man einer erfüllenden Tätigkeit nachgehen, während welcher man sich nicht "auf den Feierabend oder das Wochenende freuen muss" (Anthony Plog).


Und daher hatte Anthony Plog recht und in uns Studierenden sehr viel bewirkt, wenn er nicht-musikalische Inhalte in seinen Unterricht einbrachte. Es verwundert jedoch nicht, dass er sich hinsichtlich seiner musikalischen Inhalte ebenso besonders verhielt: die Studierenden hatten ihre Literatur zu kennen, was bei Weitem mehr einschloss als die eigene Stimme zu beherrschen. Wurde in den Pausen während des Klavierzwischenspiel gezählt? Konnte der Studierende ein Orchesterwerk auch anhand einer vorgespielten Sequenz erkennen, die nicht jene bekannte Probespielstelle für Trompete enthielt? Und mit welchem anderen Instrument wird diese Stelle gespielt? Welche Instrumente begleiten während jener anderen? Welche ist eine typisch russische, französiche, deutsche Artikulationsart? Zeige dies anhand einer "Tonleiter französischer Art"... Es war offensichtlich, dass er Musiker, keine Trompeter ausbilden wollte, wobei diesen Musikern einen von Offenheit, Neugierde und Weite geprägten Blick anheim werden sollte, da es meist nicht mehr ausreiche, lediglich ein Instrument auf hohem Niveau zu beherrschen. 


Diese Art des regen Austausches zwischen unterschiedlichen Disziplinen prägte mich sehr. Und so möchte ich drei Videos anfügen, die nichts mit Musik zu tun haben, aber sehr viel mit Musik zu tun haben. Bereits erwähnte Rede Steve Jobs, ein Interview mit dem erwähnten Prof. Anthony Plog sowie ein Vortrag des Regelbrechers Thomas Tuchel:


Steve Jobs - Stanford Speech
Anthony Plog - Do What You Love
Thomas Tuchel - Rulebreaker




Spielsch, Übsch! - Gute Vorbereitung ist knallharte Arbeit
Erfolg verpflichtet
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